+=  
NettoMwSt.Brutto
Mehrwertsteuersatz:
719

Deutschland – Österreich – Schweiz:
Geben Sie einen der drei Werte ein, den Rest berechnet der Umsatzsteuerrechner!
Löschen der Eingaben: auf rot unterlegtes X-Feld klicken

 

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Mit dem Mehrwertsteuer Rechner 2016 & 2017 die Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer ausrechnen

Auch für Österreich und die Schweiz geeignet! Der USt-Rechner funktioniert denkbar einfach. In der ersten Eingabezeile kann entweder der Nettobetrag, der Betrag der Mehrwertsteuer oder der Bruttobetrag eingegeben werden. In der zweiten Zeile geht es um die Mehrwertsteuersätze. Hier sind 19% voreingestellt. Wenn die Rechnung mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% gerechnet werden soll, einfach nur diese Feld anklicken und die Rechnung damit starten. Soll der Umsatzsteuerrechner die Mehrwertsteuer mit einem anderen Steuersatz berechnen, einfach den gewünschten Steuersatz in das rechte untere freie Feld einsetzen. Für 2017 sind keine Änderungen zu erwarten.


Prozentrechner

Prozentrechnung einfach erklärt und gleich noch damit online rechnen für Schüler, Lehrer und alle, die Spaß an Mathematik haben: Unser #Prozentrechner ist für die unterschiedlichsten Formel-Varinaten programmiert. Durch eine Angabe in Prozent wird deutlich, wie sich ein Wert zu dem Basiswert hundert verhält.

Wieviel sind von ?
sind wieviel % von ?
sind von wieviel?
Ab- und Zunahme zu einem Wert:

Prozentuale Ab- oder Zunahme
von zu ?

 

Um einen online Prozentwert mit einer Prozentformel zu berechnen, muss der Anwender wissen, welche der Formeln er zu nutzen hat und welche Werte er einsetzen muss. Da es sich beim Prozentrechnen gleichzeitig um eine Bruchrechnung handelt, müssen die Nutzer beachten, dass bei einigen Formeln der Prozentsatz entweder als Dezimalzahl oder als Bruchzahl eingegeben werden muss, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten. Diese Überlegungen entfallen bei der Anwendung des Prozentrechners. Hier muss sich der Anwender nur die Frage stellen, welches Ergebnis er erhalten möchte. Die Rechenwege sind durch Fragen gekennzeichnet, die dem Nutzer zeigen, welchen Wert der Prozentrechner ermittelt.

Diese Fragen beantwortet der Prozentrechner prozentrechner:

  • Wie viel sind x % von Wert y?
  • Wert x sind wie viel % von Wert y?
  • Wert x ist y % von wie viel?
  • Wenn ein Wert um x % zunimmt, welcher Wert y ergibt sich daraus?
  • Wenn ein Wert um x % abnimmt, welcher Wert y ergibt sich daraus?
  • Wie hoch ist die prozentuale Zunahme von Wert x zu Wert y?
  • Wie hoch ist die prozentuale Abnahme von Wert x zu Wert y?

Der online Rechner funktioniert auch auf dem Handy.


Die Mehrwertsteuersätze 2016 & 2017

Die Höhe der #Umsatzsteuer beträgt gemäß § 12 UStG 19 % beziehungsweise 7 % für alle Gegenstände, die in der Liste des Bundesfinanzministeriums (BFM) vom 5. August 2004 aufgeführt sind. Die 140 Seiten der Liste enthalten vor allem Lebensmittel inklusive landwirtschaftliche Produkte, Bücher, Eintrittskarten für Theateraufführungen, Kinofilme oder Musikveranstaltungen sowie Kunstgegenstände. Für einige Umsätze muss keine USt gezahlt werden, wie zum Beispiel Kreditvermittlungen, privat gezahlte Arztleistungen oder Erträge aus der Vermittlung von Versicherungen und Bausparverträgen. Für die Berechnung der Steuer wird der Nettobetrag der Rechnung zugrunde gelegt. Wir halten Sie via Hashtag #mehrwertsteuer hier und auf Twitter auf dem Laufenden!


Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer (Abk. USt bzw. MwSt)

Umsatzsteuer für Unterbehmen oder Mehrwertsteuer für Verbraucher

Mehr als dreißig Prozent der deutschen Steuereinnahmen bestehen aus der Umsatzsteuer (USt). Damit handelt es sich um die höchste Steuereinnahme des deutschen Staates. Rechtlich ist die Steuer im Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt. Es handelt sich um eine Abgabe, die auf alle steuerbaren Umsätze gemäß § 1 des Umsatzsteuergesetzes erhoben wird. Die Steuer betrifft die Ausgaben deutscher Konsumenten für Waren und Dienstleistungen, die im Inland geliefert oder eingeführt oder die innergemeinschaftlich gekauft werden. Die Verbraucher zahlen die Steuer jedoch nicht selbst, sondern der Fiskus fordert die Abgabe von den Unternehmern ein, die mit den Gütern handeln oder die Dienstleistungen erbringen. Durch entsprechende Erhöhung der Preise werden aber doch die Endverbraucher belastet, weshalb es sich bei dieser Steuer um eine indirekte Steuer handelt. Finanzwirtschaftlich lässt sich die USt folgenden Steuerarten zuordnen:

  • Verkehrssteuer
  • Gemeinschaftssteuer
  • Mehrwertsteuer
  • Indirekte Steuer

Die Höhe der Mehrwertsteuer entspricht der Umsatzsteuer. Im Sprachgebrauch werden die beiden Steuerarten häufig gleichgestellt. Mit der Steuer auf den Umsatz soll der Konsum der Verbraucher besteuert werden. Schon seit dem Jahr 1918 wurde in Deutschland eine sogenannte Allphasen-Bruttoumsatzsteuer von den Unternehmern verlangt. Bei dieser Steuer wurde jede Firma, in deren Betrieb eine Phase des Fertigungsprozesses für eine Ware durchgeführt wurde, mit Umsatzsteuer belastet. Diese Praxis bevorzugte jedoch große Unternehmen, die mehrere Herstellungsschritte selbst ausführen konnten, da innerbetriebliche Vorgänge nicht separat besteuert wurden. Das führte zu Wettbewerbsvorteilen für Großunternehmen, weshalb ab den 1950er Jahren immer mehr Länder dazu übergingen, die Mehrwertsteuer einzuführen.

Bei der Mehrwertsteuer handelt es sich ebenfalls um eine Allphasensteuer, die jedoch nicht kumulativ ist und zum Vorsteuerabzug berechtigt. Die Mehrwertsteuer wird weltweit berechnet, unser Mehrwertsteuer Rechner kann die Beträge für alle Prozentsätze berechnen. Die Berechnung basiert auf einer einfachen Prozent Formel. Auf den Rechnungen deutscher und ausländischer Hersteller findet sich daher eine der folgenden Abkürzungen:

  • MwSt. für Mehrwertsteuer im deutschsprachigen Raum
  • VAT für Value Added Tax auf Englisch
  • TVA für Tax sur la Valeur Ajoutée auf Französisch

Als Allphasensteuer wird auch die Mehrwertsteuer 2016 bei jedem Verarbeitungsgang in Rechnung gestellt. Im Gegensatz zur Umsatzsteuer wird die Mehrwertsteuer jedoch nicht kumuliert. Das bedeutet für die beteiligten Unternehmen, dass sie die an eine andere Firma gezahlte Steuer entweder vom Finanzamt zurückerhalten oder sie mit der eigenen Steuerschuld verrechnen können. Die lange angekündigte Mehrwertsteuerreform wird in 2017 wohl nicht stattfinden. Hier finden Sie eine Übersicht der deutschen Finanzämter.

Steueraufkommen – Steuereinnahmen des Bundesministeriums

Wie haben sich bei der Umsatzsteuer die Steuereinnahmen in den letzten Jahren entwickelt? Die Abbildung 1 zeigt die Entwicklung von 1998 bisis 2015.

Entwicklung der Steuereinnahmen bei der Umsatzsteuer

Abb. 1: Entwicklung der Steuereinnahmen durch Umsatzsteuer in Deutschland von 1998 – 2015. Quelle: bundesfinanzministerium.de

Der Finanzminister konnte sich seit 1998 über steigende Einnahmen bei der Umsatzsteuer freuen. Auch wenn es beispielsweise 2010 und 2011 einen kleinen Rücksetzer durch die Auswirkungen der Finanzkrise gab: Die Einnahmen sprudeln und sprudeln. In 2015 wurde der Rekordwert von 159.015 Mio. Euro von den Unternehmen an die Finanzämter überwiesen.

Umsatzsteuer Steueraufkommen Schätzung/Prognose der Redaktion

2017 = 165.360 Mio. Euro
2018 = 172.760 Mio. Euro

USterklärung-2017 Formular Muster

Das Formular für die Umsatzssteurerklärung 2017 ist als digitales Muster verfügbar Abbildung 2:

Umsatzsteuererklaerung USt-Usterklärung-2017 Formular Muster

Abb. 2: Das Formular für die Umsatzsteuererklärung 2017 liegt vor. Quelle: bundesfinanzministerium.de


Keine doppelte Steuerzahlung

Für viele Produkte müssen die Produzenten Rohstoffe oder einzelne Bestandteile bei einem anderen Unternehmen kaufen und dafür Umsatzsteuer an den Verkäufer zahlen. Nach Fertigstellung der Verkaufsgüter ist der Produzent seinerseits verpflichtet, diese Steuer aus dem Verkauf an das Finanzamt abzuführen. Dadurch kommt es rechnerisch zu einer doppelten Steuerzahlung, die jedoch durch den Vorsteuerabzug vermieden wird, der in § 15 UStG geregelt ist. Nur Firmen, Selbstständige und Freiberufler, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, sind zum Vorsteuerabzug berechtigt, keine Privatpersonen. Zu den Voraussetzungen, die das Finanzamt zum Abzug der Vorsteuer verlangt, gehören:

  • Das Unternehmen ist selbst berechtigt, Umsatzsteuer von seinen Käufern zu verlangen. Dazu müssen der Netto-Jahresumsatz des vergangenen Jahres mindestens 14.705,88 Euro zuzüglich 19 % Steuer (17.500 Euro brutto) und der Netto-Jahresumsatz des laufenden Jahres mindestens 42.016,80 Euro zuzüglich 19 % Steuer (50.000 Euro brutto) betragen. Ansonsten gilt die Firma als Kleinunternehmen, für das das Finanzamt die Umsatzsteuer nicht erhebt. Trotzdem ist der Unternehmer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet und er unterliegt weiterhin dem Umsatzsteuergesetz.
  • Für das gekaufte Produkt muss der Verkäufer Steuer auf den Umsatz in Rechnung gestellt haben.
  • Der Nachweis der gezahlten Steuer auf den Umsatz erfolgt durch eine korrekte Wareneingangsrechnung.

Die Umsatzsteuer, die ein Unternehmen an andere Firmen gezahlt hat, kann als Vorsteuer mit der eigenen Steuerlast verrechnet werden. Allerdings erfolgt die Verrechnung nur mit der Umsatzsteuer, die das Unternehmen selbst dem Finanzamt schuldet. Eine Verrechnung mit anderen Steuerarten, wie der Gewerbesteuer oder der Lohnsteuer, ist nicht möglich. Das deutsche Steuerrecht ist komplex, deshalb kommen Gewerbetreibende oder KMU’s, die sich keine eigene Steuerabteilung leisten können, oft nicht ohne einen Steuerberater aus. Insbesondere die Erbschaftssteuer oder Schenkungssteuer für Unternehmen sind komplexe Sachverhalte, die eine rechtlich fundierte Planung erfordern.

Top Umsatzsteuerrechner


Umsatzsteuer bei Kleinunternehmen

Als Kleinunternehmer nach §19 des Umsatzsteuergesetzes gelten Firmen mit einem Jahresumsatz im ersten Jahr von unter 17.500 Euro inklusive Umsatzsteuer und einem Umsatz von weniger als 50.000 Euro brutto im Folgejahr. Wenn das Unternehmen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, spart es viel bürokratischen Aufwand bei der Erstellung der Steuererklärung. Außerdem fallen die Rechnungsbeträge um 19 % beziehungsweise um 7 % niedriger aus, weil keine Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt wird. Obwohl es sich bei der Steuer für den Käufer um einen durchlaufenden Posten handelt (sofern der Käufer nicht ebenfalls ein Kleinunternehmer und damit nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist), erzielt der Kleinunternehmer mit dem niedrigen Rechnungsbetrag einen psychologischen Effekt und damit einen Wettbewerbsvorteil. Für Kleinunternehmer ist unser Umsatzsteuer Rechner (vulgo Ustrechner) der ideale Online Rechner für die Steuerbeträge.
Verzichtet eine Firma trotz geringer Umsätze auf die Kleinunternehmerregelung, gilt der Verzicht für fünf Jahre. In dieser Zeit kann der Unternehmer zum Beispiel Vorsteuer für hohe Investitionen geltend machen. Kleinunternehmerregelung……


Sie sind mehrwertsteuerpflichtig? Rechtzeitige Umsatzsteuer-Voranmeldung

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung muß online abgegeben werden, bevorzugt über ELSTERGemäß § 18 UStG muss jedes Unternehmen selbst dafür sorgen, dass es den fälligen Umsatzsteuerbetrag berechnet und an das zuständige Finanzamt abführt.
Das zuständige Finanzamt ergibt sich aus dem Ort in Deutschland, in dem ein Unternehmen seine Geschäfte komplett oder zum größten Teil betreibt.
Auch im Ausland ansässige Firmen, die in Deutschland tätig sind, unterliegen der deutschen Umsatzsteuer. Umsatzsteuervoranmeldung………..


Korrekte Rechnungserstellung

Um Vorsteuer in Abzug bringen zu können, müssen Unternehmen darauf achten, dass sie von dem Verkäufer eine korrekte Rechnung erhalten, die alle gesetzlich geforderten Angaben enthält. Die Unternehmen selbst müssen ebenfalls alle geforderten Bestandteile in ihren Rechnungen ausweisen, damit ihre Abnehmer ebenfalls eine Steuererstattung erhalten. Der Gesetzgeber fordert folgende Pflichtangaben in einer Rechnung für Waren oder Dienstleistungen:
1. Vollständige Angaben von Namen und Adresse des Rechnungsempfängers
2. Vollständige Angaben von Namen und Adresse des Verkäufers
3. Die Steuernummer des Verkäufers beziehungsweise die Umsatzsteueridentifikationsnummer, falls es sich um einen Verkauf an einen ausländischen Abnehmer und um einen Kauf von einem ausländischen Anbieter mit Sitz innerhalb der EU handelt.
4. Rechnungsdatum, das mit dem Tag der Ausstellung der Rechnung übereinstimmen muss.
5. Eine Rechnungsnummer, die der Verkäufer fortlaufend vergeben muss.
6. Die handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Ware oder der erbrachten Dienstleistung. Darüber hinausgehende Informationen sind erlaubt (zum Beispiel bei einer Brillenrechnung die Angabe der Glasstärken).
7. Menge der gelieferten Waren oder Umfang der erbrachten Dienstleistung
8. Zeitpunkt der Leistungserbringung oder der Warenlieferung
9. Vereinbarte Rabatte oder Skonti
10. Beträge, die nach Steuersätzen beziehungsweise Steuerbefreiungen aufgeschlüsselt sind.
11. Nettobetrag, Steuerbetrag, Bruttobetrag inklusive Währungsbezeichnung


Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

Deutsche Unternehmen benötigen eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wenn sie Handel mit einem Unternehmen treiben, das seinen Geschäftssitz in einem Mitgliedsland der Europäischen Union (EU) hat. Sobald ein deutscher Unternehmer Waren ins europäische Ausland liefert oder dort eine Dienstleistung erbringt, sind die Lieferung oder Leistung von der deutschen Umsatzsteuer befreit (s. a. Einfuhrumsatzsteuer). Der Käufer muss jedoch in seinem Heimatland Steuern als Erwerbssteurer zahlen.
Auch Kleinunternehmer können eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erhalten, sofern das Finanzamt der Vergabe zustimmt.
Umsatzsteuer Identifikationsnummer……


Differenzbesteuerung

Falls ein Händler mit gebrauchter Ware, mit Antiquitäten oder mit Kunstgegenständen handelt, kann es zu Doppelbesteuerungen kommen, wenn jeder Weiterverkauf erneut mit Umsatzsteuer belegt wird. Daher sieht § 25a UStG in diesen Fällen eine Sonderregelung vor. Wenn der Verkäufer nicht zum Abzug von Vorsteuer berechtigt ist, weil es sich um eine Privatperson handelt, muss der Ankäufer nur die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem späteren Verkaufspreis besteuern. Dabei darf der Wiederverkäufer in der Rechnung für den Käufer jedoch keine Umsatzsteuer aufführen. Ein Vorsteuerabzug ist ebenfalls nicht erlaubt. Allerdings muss für die Preisdifferenz immer der Regelsteuersatz von 19 % gezahlt werden, auch wenn es sich bei der Ware um einen Gegenstand handelt, der ursprünglich mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % belegt war. Das gilt insbesondere für gebrauchte Bücher oder antiquarische Kunstgegenstände. Um im Rahmen der Differenzbesteuerung den Nachweis für die Berechnung der Steuer auf den Umsatz lückenlos führen zu können, muss der Händler in seiner Buchführung für jeden Gegenstand Einkaufspreis und Verkaufspreis separat aufführen. Die Aufzeichnungen müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Diese Frist gilt auch für sämtliche Rechnungen, die Umsatzsteuer ausweisen.


Mehrwertsteuer in Europa Tabelle – MwSt Europa Tabelle

Hier finden Sie eine Tabelle der Mehrwertsteuersätze in Ländern der Europäischen Union. Quelle: https://ec.europa.eu/taxation_customs/
Im Durchschnitt beträgt die Mehrwertsteuer (normaler Steuersatz) in der EU 21,6%, die geringste Steuer wird mit 17,0% in Luxemburg und die höchste mit 27,0% in Ungarn erhoben. Die Standardabweichung des Kollektivs beträgt +-2,3%

Mitgliedstaat Steuersatz normal Steuersatz ermäßigt
Belgien 21 12/6
Bulgarien 20 9
Dänemark 25
Deutschland 19 7
Estland 20 9
Finnland 24 14/10
Frankreich 20 10/5/2,1
Griechenland
(Festland)
23 13/6
Griechenland
(Inseln der Ostägäis und Dodekanes)
16 9/5
Großbritannien 20 5/0
Irland 23 13,5/9/4,8
Italien 22 10/4
Kroatien 25 13/5
Lettland 21 12
Litauen 21 9/5
Luxemburg 17 14/8/3
Malta 18 7/5/0
Niederlande 21 6
Österreich 20 12/10
Polen 23 8/5
Portugal – Festland 23 13/6
Portugal – Madeira, Azoren 16 Azoren
22 Madeira
9/4 Azoren
12/5 Madeira
Rumänien 24 9/5
Schweden 25 12/6
Slowakei 20 10
Slowenien 22 9,5
Spanien 21 10/4
Tschechien 21 15/10
Ungarn 27 18/5
Zypern 19 9/5

Top Umsatzsteuerrechner

Die Märchensteuer

Die Mehrwertsteuer wir spaßhaft auch als Märchensteuer benannt. Dafür gibt es mehrere Bezüge: Es wird ein Mehrwert bei der bei der Herstellung von Gütern oder Dienstleistungen unterstellt der angeblich besteuert werden muß (ein Märchen?) und die Gründe für kontinuierlichen Erhöhung der Steuer sehen viele als Märchen an. Realpraktische Bedeutung hat der Begriff Märchensteuer aber nicht, denn das Erzählen von Märchen ist steuerfrei – solange es nicht gewerbsmäßig betreiben wird.


Zeitliche Dynamik in der Google Suche nach „Mehrwertsteuer Rechner“

Bei Google wird nicht gleichmäßig nach MWSt Rechner oder ähnlichen Keywords gesucht, wie aus der Abbildung 1 hervorgeht
Abb. 1: Zeitverlauf im relative Suchvolumen für „mehrwertsteuer rechner“ bei der Google Suche, von 2004 bis 2016

Seit 2012 kann das Suchvolumen als eine oszillierende Funktion beschrieben werden. Wie kann das zusammenhängen? Der Bundesfinanzminister wüßte bestimmt sofort eine Erklärung dafür: Die Umsatzssteuervoranmeldung. GHenau dann nutzt nämlich auch unser Buchhaltung den Online Rechner. Und offenbar tun das viele andere umsatzsteuerpflichtige ebenso. Besonders hohe Anfragen erfolgen offenbar immer zum Quartalsende, wenn zu den monatlichen Abgaben der Umsatzsteuervoranmeldung noch die vierteljährlichen Abgaben dazukommen.

Und warum ist dieser Trend erst seit 2012 zu bemerken? Die Redaktion vermutet, Google hat Anfragen zu diesem Keyword vorher keine große Priorität bei der Erfassung eingeräumt, schließlich gibt es die USt-Voranmeldung schon viel länger und das Suchvolumen kann, wie in der Grafik angegeben, auch 2004 nicht Null gewesen sein.


VAT rates in Germany

There are two VAT rates in Germany: 19% normal rate und 7% reduced rate. The VAT rate is called by law “Umsatzsteuer” which is by value the same as “Mehrwertsteuer”, responsible is the German Ministry of Finance. The VAT relevant regulation is published at http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/Umsatzsteuer-Anwendungserlass-aktuell-Stand-2016-03-02.html (March 2016)

The amount of the sales tax rate is in accordance with § 12 UStG 19% and 7% for all items that are included in the list of the Federal Ministry of Finance (FOM) of 5 August of 2004. The 140 pages of the list included mainly food, like agricultural products, books, tickets for theater performances, films or music events and works of art. For some transactions VAT has not be paid, such as credit agencies, medical services privately paid or income from selling insurance and savings contracts. To calculate the tax, the net amount of the invoice is used. Source: www.mehrwertsteuerrechner.de/ the VAT Calculator for Austria, Germany and Swiss


Steuerklassen

Letztlich bestimmt bei Arbeitnehmern die Einordnung in eine Lohnsteuerklasse maßgeblich die Höhe vieler steuerlicher Abgaben. Wann lohnt sich welche Steuerklasse bei Verheirateten oder eingetragenen Lebensgemeinschaften, hier finden Sie unsere Ratgeber und Tipps:
Steuerklasse 1 > Steuerklasse 2 > Steuerklasse 3 > Steuerklasse 4 > Steuerklasse 5 > Steuerklasse 6


Steuer Ratgeber

Auf den folgenden Seiten finden Sie Begriffe aus dem deutschen Steuerrecht anschaulich erklärt. In der jährlichen Steuererklärung gibt es viele Möglichkeiten, die Einnahmen durch Steuerfreibeträge wie beispielsweise den Kinderfreibetrag zu reduzieren und dadurch die Einkünfte zu senken.


Kredit Ratgeber

Welche Möglichkeiten bestehen Kreditkosten steuerlichen geltend zu machen? Hier finden Sie Grundlagen zum Kredit und für einen Vergleich der Kreditkonditionen einen Kreditrechner.


FAQ

Prozentrechnung
Das Prozentzeichen
Zinsrechnung
Prozentsatz und Prozentpunkt
Prozent und Promille
Länderfinanzausgleich wird abgeschafft

 

 

Neue Artikel:

Gutscheine

Steuern

 

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News

06.10.2016 Olaf Scholz und Wolfgang Schäuble an der Spitze einer Fachkommission eine Lösung beim Länderfinanzausgleich zum Thema Dynamisierung bei der Verteilung der Umsatzsteuer. Es geht in den Beratungen darum, ob die Länder vom Bund einen einmalig definierten Betrag, oder aber einen fixen Prozentsatz der Umsatzsteuer erhalten. Bei zunehmender Umsatzsteuer würden die Länder im letzteren Fall dynamisch von Steuerzuwächsen profitieren.

05.10.2016 Bundesfinanzministerium veröffentlicht Muster für Umsatzsteuererklärung 2017 Vordrucke. Das BFM hat am 04.10.2016 die Muster für die Umsatzsteuererklärung 2017 entgegen der üblichen Praxis bereits in 2016 veröffentlicht, damit neugegründete Unternehmen ihre Umsatzsteuererklärung fristgerecht einreichen können :

USt 2 A Umsatzsteuererklärung 2017
Anlage UR zur Umsatzsteuererklärung 2017
Anlage UN zur Umsatzsteuererklärung 2017
USt 2 E Anleitung zur Umsatzsteuererklärung 2017
USt 4 E Anleitung zur Anlage UR 2017

30.09.2016 Bundesfinanzministerium veröffentlicht Muster für Umsatzsteuererklärung 2016 Vordrucke. Das BFM hat am 30.09.2016 die Muster für die Umsatzsteuererklärung 2016 veröffentlicht:

USt 2 A Umsatzsteuererklärung 2016
Anlage UR zur Umsatzsteuererklärung 2016
Anlage UN zur Umsatzsteuererklärung 2016
USt 2 E Anleitung zur Umsatzsteuererklärung 2016
USt 4 E Anleitung zur Anlage UR 2016

23.09.2016 Automatisierte Internet Dienstleistungen Leistungserbringung an Verbraucher – Leistungsort im Inland umsatzsteuerpflichtig? Internetportal ohne Betriebsstätte in Deutschland.

Bundesgerichtshof Urteil zu umsatzsteuerrechtliche Bewertung von „auf elektronischem Weg erbrachten sonstigen Leistungen“. Internetangebot ohne Betriebsstätte in Deutschland an nichtgewerbliche User (Verbraucher) mit Leistungsort Deutschland. Der BGH hat „minimalen menschlichen Beteiligung“ bei der die automatisierte elektronische Leistungserbringung, typischer weise bei vielen Internetportalen genauer definiert (BFH XI R 29/14, Urteil vom 1. Juni 2016). Danach handelte es sich bei dem Internetangebot der Klägerin, einer US Firma ohne deutsche Betriebsstätte die eine Partnerbörse mit Datenbank betrieb, nicht um eine wesentliche „menschliche Beteiligung“ bei dem eigentlichen Leistungsvorgang. Nach Auffassung des BGH handelte es sich bei dem Internetangebot der Klägerin um auf elektronischen Wege erbrachte sonstige Leistungen, mit Leistungsort in Deutschland, das daher umsatzsteuerpflichtig ist.

jagdgenossenschaften-werden-umsatzsteuerpflichtig

19.09.2016 Jagdgenossenschaften unterliegen ab 01.01.2017 mit Wahloption der Umsatzsteuer. Hintergrund ist die Anpassung Umsatzbesteuerung juristischer Personen des öffentlichen Rechts. Die bisher gültige Rechtslage, der besonders im § 2 Abs. 3 UStG zum Ausdruck kam, wird zum Stichtag 1. Januar 2017 ersatzlos gestrichen. Rechtsverbindlich ist das der § 2b UStG.
Nach bisher Rechtslage ist die Jagdverpachtung durch Jagdgenossenschaften eine Vermögensverwaltung, die nicht umsatzsteuerrelevant ist. Nach neuem Recht handelt es dabei aber um eine unternehmerische und damit umsatzsteuerpflichtige Betätigung. Es besteht aber im Rahmen der Kleinunternehmerregelung ein Optionswahlrecht. Mehr dazu hier.

17.09.2016 Mehrwertsteuer bei Gutscheinen. Die EU hat eine neue Richtlinie (Richtlinie (EU) 2016/1065 v. 27.6.2016) zur umsatzsteuerlichen Verwendung  von Gutscheinen erlassen, die von den Mitgliedsstaaten bis 2018 in nationales Recht umgesetzt werden muß. Erstmals werden auch die Begriffe „Gutschein“, „Einzweck-Gutschein“ und „Mehrzweck-Gutschein“ definiert.

12.09.2016 Mehrwertsteuer (Goods and Services Tax – GST) in Indien nur noch ein Mehrwertsteuersatz: Indien macht es Deutschland bezüglich einer Vereinfachung der Mehrwertsteuersätze vor. Das Land hat den Gesetzentwurf für nur noch einen Mehrwertsteuersatz ins Parlament eingebracht, der ab 01.04.2017 gültig sein soll. Damit würde Indien die größte Steuerreform der letzten Jahrzehnte starten.

02.06.2016 Die japanische Regierung hat die Erhöhung der Mehrwertsteuer (Consumption Tax) erneut verschoben. Nach dem aktuellen Plan von Premierminister Shinzo Abe wird die Verbrauchersteuer erst zum Oktober 2019 angehoben. Damit soll der private Konsum gestützt werden, denn Japan leidet seit Jahren unter einer sehr geringen Inflation.

11.05.2016 Der Deutsche Bundestag hat den Entwurf des Steuermodernisierungsgesetz unter Gesetzentwurf der Bundesregierung
Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des
Besteuerungsverfahrens
BT-Drucksache 18/7457

in den Bundestag eingebracht. Der Gesetzentwurf wurde trotz Ablehnung durch die Stimmen der Fraktion Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen mit den Stimmen der SPD-Fraktion und den Stimmen der CDU/CSU-Fraktion angenommen.

Laut Dr. h. c. Hans Michelbach (MdB, CDU/CSU) werden mit dem Gesetz drei Schwerpunkte gesetzt:
„Erstens werden die Wirtschaftlichkeit und die Effizienz des Besteuerungsverfahrens durch einen verstärkten Automatisationseinsatz  sichtbar  erhöht,  zum  Beispiel  durch  den  Ausbau  von  Risikomanagementsystemen  in der Finanzverwaltung.

Zweitens wird die Handhabbarkeit des Besteuerungsverfahrens  nachhaltig  vereinfacht. Dies  wird  zum  Beispiel durch die Verlängerung der Abgabefristen und den Wegfall von Belegvorlagepflichten erreicht.

Drittens  erfolgt  eine  Neugestaltung  der  rechtlichen  Grundlagen, insbesondere bei der Abgabenordnung, etwa durch  die  Anpassung  des  Amtsermittlungsgrundsatzes oder  durch  Veränderungen  beim  Verspätungszuschlag. Dabei bleibt das „One in, one out“-Prinzip der Bundesregierung  erhalten,  sodass  es  zu  keinem  Aufwuchs  der  Bürokratie kommen wird.“

Wesentliche Änderungen:

Wesentliche Veränderungen ergeben sich durch das Steuermodernisierungsgesetz für die Abgabefrist der Steuererklärung: sie wird für alle Steuerbürger, die keine Steuerberatung (Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein) in Anspruch nehmen, vom 31. Mai auf den 31. Juli des auf das Erklärungsjahr folgenden Jahres verlängert. Für zu spät abgegebene Steuererklärungen werden 25 Euro pro verstrichener Monat an Strafentgelt fällig, wobei es aber im Ermessen des Finanzamtes liegt, ob eine Strafzahlung angeordnet wird.

Mit Steuerberatung verlängert sich die Abgabefrist vom 31.12 um 2 Monate auf den 28.02 des übernächsten, auf den Besteuerungszeitraum, folgenden Kalenderjahres.

07.04.2016 Die Europäische Kommission will den Mehrwertsteuerbetrug eindämmen und dazu die Steuer reformieren. Der EU entgehen jährlich ca. 50 Milliarden Euro durch Betrügereien. Darüber hinaus ist das bestehende System insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sehr unübersichtlich und aufwendig.  Deshalb plant die Europäische Kommission eine Reorganisation der Mehrwertsteuer.

Diese Punkte sollen in einem Aktionsplan möglichst kurzufristig geändert werden Quelle: EU Aktionsplan Mehrwertsteuer:

  • zentrale Grundsätze für ein künftiges einheitliches europäisches Mehrwertsteuersystem;
  • kurzfristige Maßnahmen zur Bekämpfung von Mehrwertsteuerbetrug;
  • Optionen zur Modernisierung der EU-Regelung für die Festsetzung der Mehrwertsteuersätze durch die Mitgliedstaaten;
  • Vorschläge zur Vereinfachung der Mehrwertsteuervorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr im Rahmen der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt sowie für ein umfassendes Mehrwertsteuerpaket zur Erleichterung der Verfahren für KMU.

 

17.11.2015 Bundesrechnungshof rügt Durchschnittssatz-Regelung im Agrarbereich
Bundesrechnungshof kritisiert Bundesfinanzministerium wegen Umsatzsteuer Vorteil für Landwirte. Dabei geht es um Umsatzsteuer Ausfälle durch einen zu hoch angesetzten Durchschnittssatz, der bei Pauschallandwirten aus Gründen der Steuervereinfachung angesetzt wird und von diesen auf ihre Leistungen bei Rechnung aufgeschlagen wird. Der erlöste Betrag aus dem Durchschnittssatz muss nicht als Steuer auf den Umsatz an das Finanzamt abgeführt werden. Im Gegensatz dazu können die Rechnungsempfänger, so sie vorsteuerberechtigt sind, den Betrag geltend machen.

Der Bundesrechnungshof argumentiert wie folgt: „Nach Berechnung des Bundesrechnungshofes liegt die gegenwärtige Vorsteuerbelastung bei 9,3 % und damit um 1,4 Prozentpunkte unter dem derzeitigen Durchschnittssatz von 10,7 %. Diese 1,4 Prozentpunkte entsprechen einem Umsatzsteuerbetrag von über 200 Mio. Euro jährlich, den die Pauschallandwirte ihren Abnehmern zu viel berechnen und einnehmen. Durch den zu hohen Durchschnittssatz fallen zudem jedes Jahr erhebliche Steuern aus. Das liegt daran, dass viele Abnehmer, z. B. Schlachthöfe, Molkereien und Mühlen, die an die Pauschallandwirte gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer steuermindernd geltend machen können.“

Nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wenden 50 bis 60 Prozent der Landwirte das Durchschnittssatz-Verfahren an.

17.11.2015 Stundenhotel gegen Bordell im Steuervorteil – Glück für Stundenhotels und die Erotikbranche: Die kurzfristige Vermietung von Zimmern mit Dienstleistung Sex im Stundenhotel ist umsatzsteuerfrei stellte der Bundesfinanzhof in München mit Urteil (Az.: V R 30/14) vom 29.09.2015 klar. Da weder eine Beherbergung stattfindet, noch für ein Bordell typische Sonderleistungen angeboten wurden ist die kurzfristige Vermietung umsatzsteuerfrei.
Da es sich bei einer 30-minütigen oder 60-minütigen Überlassung der Räume zum Zwecke sexueller Dienstleistungen um „Vermietung und Verpachtung von Grundstücken“ handelt, wird keine Umsatzsteuer fällig.
Für den Kunden, sprich Freier, könnte Sex damit billiger werden – ob die wegfallende Mehrwertsteuer tatsächlich an den „Endkunden“ weitergegeben wird bleibt offen.

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